Nimm dir sechzig Sekunden und sortiere die heutigen Aufgaben in dringend, wichtig, delegierbar oder verzichtbar. Entscheide nur die erste nächste Handlung pro Kategorie. Diese minimale Struktur bricht die Lähmung großer Listen. Du verlierst dich weniger in E-Mails, weil eine wichtige Aufgabe bereits in deinem Kalender steht. Die Minute lohnt sich mehrfach täglich, besonders nach Meetings und vor dem Nachmittagsloch. Mit der Zeit wird das Sortieren intuitiv, und du spürst schneller, welche Bitte wirklich eilig ist – und welche nur laut wirkt.
Für kleine Dinge gilt: anfassen, entscheiden, erledigen oder bündeln. Öffnest du eine E-Mail, wähle direkt: in zwei Minuten beantworten, terminieren, delegieren oder archivieren. Vermeide das wiederholte „nur-mal-schnell-lesen“, das Zeit frisst und Schuldgefühle erzeugt. Bilde stattdessen kleine Pakete: Rechnung, Formular, Rückruf – zehn Minuten gebündelt. So verschwinden lose Enden, die sonst unmerklich Energie ziehen. Du gewinnst das Gefühl, dass das System dich trägt, statt dich anzutreiben. Das stärkt Ruhe und macht Platz für konzentrierte Arbeitsschübe.